Lesung "Starke Frauen" und Ausstellung "Unsere schöne Welt"

 

14 Künstler zeigen Arbeiten aus Müll

Im Atelier Kunst in der City widmen sich Kreative sehr individuell dem Thema Umweltverschmutzung

von Anne Bolsmann

Gelsenkirchen. Sie haben Verpackungsmüll gesammelt, Collagen erstellt und Bilder mit Müll-Versatzstücken komponiert: 14 Künstler aus Gelsenkirchen haben sich Gedanken zum Thema Umweltverschmutzung gemacht und diese zu Kunst geformt. „Es ist erstaunlich, wie viele verschiedene Werke zum gleichen Thema entstehen können“, hat Christoph Woloszyn von der Künstlerinitiative „Kunst in der City“ beobachtet. In der Galerie der Initiative an der Von-der-Recke-Straße 1 soll eine Sommerausstellung zum Betrachten einladen und zum Nachdenken anregen.

Bunte Fotos von leeren Verpackungsschachteln sind dort zu sehen, Gemälde von vermüllten Meeren und Landschaften, aber auch idyllische Bilder, die die Schönheit der Natur zeigen. Wie etwa die zarten Aquarellbilder von Katrin Fuchs, die Industriekultur mit viel Grün paaren. „Ich habe mich viel mit alten Zechengeländen beschäftigt und finde es toll, wenn die Natur sich ihr Gebiet zurück erobert“, erklärt sie.

Ganz so weit ist das Meer in Sieglinde Köpsells Bild noch nicht: Hier schwimmt viel Dreck im Wasser, eine Uhr in der linken Ecke mahnt, „dass die Zeit tickt, aber wir noch etwas ändern können“, erklärt die Gelsenkirchenerin. Die Idee, echten Plastikmüll in ihr Werk zu integrieren, hatte auch Mechthild Hochscheid, die leere Joghurtbecher, Dosen und Plastikgeschirr auf Leinwand bannte und rot ansprühte, als „Rote Gefahr“. So haben alle Bilder etwas Mahnendes, auch die vermeintlichen Postkartenmotive von Wolfgang Benecken oder Achim Wagner und die einmalig schönen Natur-Fotografien von Patrick Schumacher.

Umweltschutz, das sei ja inzwischen zum Zeitgeist-Thema geworden, merkt Birgit Schmidt an, die einen abstrakt gemalten Vulkan als Symbol für eine „explodierende Erde“ beigesteuert hat. „Wir hatten die Idee zu dieser Ausstellung jedoch schon lange, bevor sich die ,Fridays for Future’-Bewegung gegründet hat“, erzählt sie dann.

„Schön wäre, wenn die jungen Demonstranten ‘mal vorbei schauen würden, um sich die Ausstellung anzuschauen“, meint Achim Wagner derweil. Nur alle auf einmal würden in die kleine Galerie kaum passen.

„Aber das Thema ,Umwelt’ ist toll, weil es so viele Menschen auf unterschiedliche Weise berührt“, sagt Sieglinde Köpsell. Und so wird es vielleicht nicht die letzte Ausstellung zu diesem Thema in der kleinen Galerie gewesen sein . . .

Die Vernissage ist am Samstag, 6. Juli, um 13 Uhr. Bis zum 31. Juli sind die Arbeiten jeweils dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr zu sehen. Zur Ausstellung ist ein umfassender Katalog erschienen. (WAZ vom 03.Juli 2019)

 


 

 

Neue Ausstellung in der Bücherei Wattenscheid
,,To meet women"

>>HIER<< können Sie dien kompletten Bericht als PDF-Datei anzeigen lassen.
Quelle: WAZ, 1. Mai 2019


Buchpräsentation und Lesung

Es geschah hier und anderswo

 

>>HIER<< können Sie dien kompletten Bericht als PDF-Datei anzeigen lassen.
Quelle: WAZ, 6. März 2019

 


 

Ausstellung   To meet women

 

>>HIER<< können Sie dien kompletten Bericht als PDF-Datei anzeigen lassen.
Quelle: WAZ, 9. Februar 2019

 


 

Nacht der Literatur

 

 

 

 

Quelle: WAZ vom 17.08.2018

 


 

Ausstellung Bochum - Wattenscheid

Trilogie JCB

 

>>HIER<< können Sie dien kompletten Bericht als PDF-Datei anzeigen lassen.

 


 

Ausstellung China trifft die Kelten

 

>> HIER << können Sie dien kompletten Bericht als PDF-Datei anzeigen lassen

 

Quelle: WAZ vom 28.05.2018